Ich habe so richtige Sch…gebaut – was nun?

Foto: Manfred Schimmel / pixelio.de
Ich sitze am Schreibtisch im Raum neben unserem Wohnzimmer. Nebenan spielt unser kleiner Sohn. Ich weiß nicht, was er tut – aber es macht „Klirrrrrr“ – richtig: die teure Lampe über dem Couchtisch ist hinüber. Unser Sohn ist völlig zerknirscht…

Sicher kennst Du das – und vielleicht ist es ja nicht nur eine Lampe, die Du zerdeppert hast, vielleicht hast Du einem anderen Menschen so sehr weh getan, dass es sich (wie bei der Lampe…) nicht wieder gut machen lässt. Vielleicht hast Du jemanden beklaut, geschlagen, eine Beziehung kaputtgemacht, Dein Kind abgetrieben oder, oder, oder…

Dann bist Du jetzt vielleicht so zerknirscht, wie unser Sohn neulich und fragst Dich: „Was nun? – Kann ich noch in den Spiegel schauen, ohne mich zu erbrechen?“ Ja, was nun?

Ich lade Dich ein, von meinem Sohn zu lernen: Unmittelbar nach dem Klirren ging ich ins Wohnzimmer und mein Sohn kam zu mir und sagte: ich war es, ich habe die Lampe kaputtgemacht und es tut mir Leid. Schuld verdrängen bringt nichts – sie aussprechen und eingestehen ist Schritt 1, um sie wirklich loszuwerden. Dann rannte mein Sohn in die Küche und holte Kehrschaufel und Handfeger und begann die Scherben wegzuräumen und dann – dann drückte er mich noch einmal und wusste: Papa hat mir vergeben! Schritt zwei heißt: Gott will nicht, dass Du schuldig bleibst!

Die Bibel sagt: Gott ist ein guter Vater! Ihm kannst Du sagen, dass Du Mist gebaut hast und er verzeiht Dir – immer und immer wieder, weil er Dich unendlich liebt, so wie ich meinen Sohn.

Er ist der, der dir helfen will und wird, Scherben wegzukehren. Das ist Schritt drei.

Sprich mit Gott – BETEN, nennt man das und wenn Du willst, dann können wir das auch zusammen tun, sprich uns PROEinsler an – wir wissen alle aus eigener Erfahrung, wie es ist, schuldig zu werden und wie gut es tut, wenn einem Jemand sagt: „Dir ist schon vergeben!“ Sei gewiss: Gott ist kein Erbsenzähler, der Dir Schuld immer wieder anrechnet, sondern, der sie Dir wegnehmen will. Dazu hat er Jesus, seinen Sohn geschickt.

Jesus? – Schau einfach mal nach, wer das ist!