Wenn ich die Zehn Gebote halte und mir Mühe gebe – ist das nicht genug?

Foto: Berne Sterzl / pixelio.de
Sich an Regeln zu halten und sich damit den Himmel zu verdienen ist eine vollkommen menschliche Sicht. Man leistet etwas uns bekommt etwas dafür. Gott allerdings denkt in anderen Dimensionen.

In der Bibel steht:

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn  hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Joh 3,16)

Seinen Sohn hergegeben hat Gott zu Ostern. Wir feiern, dass Jesus vor 2000 Jahren nach einem schrecklichen und grausamen Tod wieder lebendig wurde. Sterben musste er, weil jeder Mensch in seinem Leben irgendwann Fehler macht und schuldig wird. In der Bibel steht, dass der Lohn der Sünde der Tod ist (Röm 6,23). Demnach müssten alle Menschen sterben, doch Gott möchte mit uns Gemeinschaft haben, weil er uns liebt. Weil Gott aber Schuld nicht erträgt – nicht einmal den kleinsten bösen Gedanken – , und somit keine Gemeinschaft mit schuldigen Menschen haben kann, musste ein Lösegeld für uns bezahlt werden.

Es gab nur eine einzige Möglichkeit, das Lösegeld für die Schuld der gesamten Menschheit zu bezahlen: Das Leben von Gottes einzigem und perfektem, fehlerlosem Sohn Jesus. Mit seinem Tod und seiner Auferstehung nach 3 Tagen ist die Strafe für jedes Vergehen bereits abgebüßt.  Jetzt können wir wieder in Gemeinschaft mit Gott leben. Das einzige, was wir zum ewigen Leben brauchen ist, das Opfer was Jesus gebracht hat, anzuerkennen.

Jesus sagt in der Bibel: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich. (Joh 14,6)

Das bedeutet, dass es außer der Anerkennung seines Opfers keine Möglichkeit gibt, Gemeinschaft mit Gott zu haben und ewiges Leben zu bekommen. An ihm führt kein Weg vorbei. Wenn wir ewiges Leben haben wollen, dann müssen wir das vollkommen unverdient annehmen, denn verdienen können wir es uns nicht.